„Was kostet so eine Seite?“ Das ist meistens die erste Frage, und sie ist berechtigt. Nur: Wer drei Angebote für einen OnePager einholt, bekommt oft drei völlig verschiedene Zahlen. Das liegt selten daran, dass einer abzockt. Sondern daran, dass jeder etwas anderes unter „OnePager“ versteht.
Ich nenne hier bewusst keine Pauschalpreise. Eine Zahl ohne Zusammenhang hilft Ihnen nicht weiter. Was Ihnen hilft: zu wissen, wofür Sie eigentlich bezahlen. Dann können Sie jedes Angebot selbst einordnen.
Warum es keinen Einheitspreis gibt
Ein OnePager ist eine einzige, lange Seite. Klingt nach wenig Arbeit. Der Aufwand steckt aber nicht in der Anzahl der Seiten, sondern in den Entscheidungen: Was steht im ersten Bildschirm? Welcher Beweis kommt wann? Wo steht der Button? Ein Anbieter, der eine Vorlage mit Ihrem Logo füllt, rechnet anders als jemand, der die Seite von Ihrem Kunden aus plant.
Fünf Dinge, die den Preis bestimmen
1. Konzept: Wer plant den Weg zur Anfrage?
Den wichtigsten Teil sieht man der fertigen Seite nicht an. Wen wollen Sie erreichen, was zögert Ihr Kunde, was unterscheidet Sie von der Konkurrenz? Fehlt diese Planung, ist die Seite schneller fertig und billiger. Sie bringt dann aber auch weniger.
2. Texte: Schreiben Sie selbst oder der Anbieter?
Viele Angebote setzen voraus, dass Sie die Texte liefern. Das spart auf dem Papier Geld, kostet Sie aber Abende. Und die Texte entscheiden am Ende, ob jemand anruft.
3. Fotos und Beweise
Echte Fotos von Ihrem Team und Ihren Projekten wirken stärker als jedes Stockbild. Gibt es noch keine, kommt ein Fototermin dazu. Dazu Kundenstimmen und Bewertungen, die sauber eingebunden werden.
4. Funktionen
Ein Anruf-Button und ein kurzes Formular gehören immer dazu. Alles darüber hinaus, etwa eine Online-Terminbuchung, eine Kurzbewerbung oder ein Rechner für Ihre Leistung, ist zusätzlicher Aufwand und sollte im Angebot einzeln stehen.
5. Betreuung nach dem Start
Wer kümmert sich um Updates, Sicherheit und kleine Änderungen? Manche Angebote enden mit dem Launch. Dann sind Sie danach auf sich gestellt. Klären Sie vorher, ob und wie die Betreuung geregelt ist.
Billig oder günstig: die Rechnung, die kaum jemand macht
Der Preis einer Website steht auf der Rechnung. Was sie kostet, wenn sie nicht funktioniert, steht nirgends. Rechnen Sie einmal selbst: Was ist ein durchschnittlicher Auftrag bei Ihnen wert? Und wie viele Anfragen im Jahr gehen verloren, wenn die Seite auf dem Handy niemand bedienen kann?
Eine Seite, die nur ein, zwei zusätzliche Aufträge im Jahr bringt, hat sich bei den meisten Betrieben schnell bezahlt gemacht. Eine billige Seite, die keine Anfragen bringt, ist dagegen immer zu teuer.
Die Frage ist nicht, was die Seite kostet. Sondern was sie Ihnen bringt.
Was in einem guten Angebot drinstehen sollte
- Konzept: wer die Seite plant und auf welches Ziel sie ausgerichtet ist
- Texte: ob sie geschrieben werden oder ob Sie sie liefern müssen
- Design: Vorlage oder eigene Gestaltung
- Handy: ob die Seite zuerst fürs Handy gebaut wird
- Funktionen: Anruf-Button, Formular und alles Zusätzliche einzeln aufgeführt
- Google: ob Seitentitel, Beschreibungen und Grundlagen eingerichtet werden
- Rechtliches: wie Impressum und Datenschutz eingebunden werden
- Betreuung: was nach dem Start passiert und was es kostet
Fünf Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
- Wie sorgen Sie dafür, dass über die Seite Anfragen kommen?
- Wer schreibt die Texte?
- Darf ich zwei, drei fertige Seiten auf dem Handy sehen?
- Was passiert, wenn ich nach dem Start etwas ändern will?
- Was kostet es, die Seite später zu einer größeren Website auszubauen?
Bekommen Sie auf die erste Frage nur eine Antwort zum Design, wissen Sie Bescheid.
Reicht ein OnePager überhaupt?
Für viele Betriebe ja, vor allem mit einer Hauptleistung. Wollen Sie für mehrere verschiedene Leistungen bei Google gefunden werden oder Fachkräfte suchen, ist eine Unternehmenswebsite oft die bessere Wahl. Den Vergleich finden Sie im Artikel OnePager oder Unternehmenswebsite?
Was ein OnePager bei mir kostet
Das hängt davon ab, was Ihre Seite leisten soll. Im kostenlosen Website-Check schaue ich mir Ihre Situation an und sage Ihnen ehrlich, ob ein OnePager zu Ihnen passt. Danach bekommen Sie ein klares Angebot, bevor irgendetwas passiert. Was in meinem Conversion-OnePager steckt und wie der Ablauf aussieht, lesen Sie auf der Leistungsseite.
Sie wollen einen OnePager erstellen lassen und wissen, woran Sie sind? Im kostenlosen Website-Check klären wir in 15 Minuten, was Ihre Seite braucht.