Ein Baukasten, ein freies Wochenende, fertig ist die Website. So stellen es sich viele Inhaber vor. Und technisch stimmt das sogar: Eine Seite ins Netz zu bringen war nie einfacher. Die Frage ist nur, ob diese Seite danach auch Anfragen bringt.
Vorweg: Es gibt Situationen, in denen Selbermachen völlig in Ordnung ist. Dazu unten mehr. Für die meisten laufenden Betriebe ist es aber eine teure Abkürzung. Hier sind die fünf Gründe.
1. Die Technik ist nicht das Problem, die Planung davor schon
Baukästen nehmen Ihnen Hosting, Vorlagen und Formulare ab. Was sie Ihnen nicht abnehmen: die Entscheidung, was auf die Seite gehört. Wer ist Ihr Wunschkunde? Welche Frage hat er, bevor er anruft? Was muss er sehen, damit er Ihnen vertraut? Ohne diese Antworten entsteht eine Seite, die ordentlich aussieht und trotzdem nichts bewirkt.
2. Sie sind zu nah dran
Sie kennen Ihren Betrieb in- und auswendig. Genau das ist beim Schreiben ein Nachteil. Fachbegriffe, die für Sie selbstverständlich sind, versteht Ihr Kunde nicht. Und was für Sie normal ist, zum Beispiel feste Ansprechpartner, pünktliche Termine oder saubere Baustellen, erwähnen Sie gar nicht. Dabei entscheidet genau das oft über den Auftrag.
3. Ihre Zeit ist im Betrieb mehr wert
Eine gute Website entsteht nicht an einem Wochenende. Texte schreiben, Fotos auswählen, alles fürs Handy anpassen, Impressum und Datenschutz einbinden, Google einrichten: Da kommen schnell viele Abende zusammen. Abende, die Ihnen auf der Baustelle, im Büro oder bei der Familie fehlen.
4. Vorlagen sehen aus wie tausend andere Seiten
Baukasten-Vorlagen sind für alle gemacht und damit für niemanden. Ihr Kunde vergleicht Sie mit zwei, drei anderen Betrieben, bevor er anruft. Wenn alle gleich aussehen, entscheidet der Preis oder der Zufall. Eine eigenständige Seite verschafft Ihnen einen Vorsprung, bevor das erste Wort gesprochen ist.
5. Die Dinge, die man nicht sieht
Ladezeit auf dem Handy, saubere Überschriften für Google, Datenschutz bei Formularen, eine klare Seitenstruktur: Das sieht man einer Seite nicht an, aber es entscheidet darüber, ob sie gefunden wird und ob Besucher bleiben. Hier passieren beim Selbermachen die meisten Fehler, oft ohne dass man es merkt.
Eine Website online zu haben ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass niemand anruft.
Wann Selbermachen trotzdem sinnvoll ist
- Sie gründen gerade und haben noch kaum Budget
- Sie brauchen vorerst nur eine digitale Visitenkarte mit Adresse und Telefonnummer
- Sie haben Spaß an Gestaltung und Technik und die Zeit dafür
Dann starten Sie ruhig mit einem Baukasten. Wichtig ist nur, dass Sie später ehrlich prüfen, ob die Seite ihren Job macht. Mehr dazu im Vergleich Baukasten oder Webdesigner?
Was ein Profi anders macht
Ich baue jede Website von der Anfrage aus rückwärts. Erst steht fest, was am Ende passieren soll: ein Anruf, eine Anfrage, ein Termin. Dann plane ich den Weg dorthin, schreibe die Texte in der Sprache Ihrer Kunden und setze alles so um, dass es auf dem Handy funktioniert. Sie geben mir ein Gespräch und Ihr Feedback, den Rest übernehme ich.
Wie das konkret aussieht, lesen Sie bei der Unternehmenswebsite oder in der Case Study Dienstleistungen Heck.
Unsicher, ob sich eine professionelle Website für Sie lohnt? Im kostenlosen Website-Check sage ich es Ihnen ehrlich. Auch wenn die Antwort Nein ist.