In Gesprächen mit Betrieben sehe ich immer wieder dieselben Fehler. Keiner davon ist ein Drama. Aber zusammen sorgen sie dafür, dass eine Website zwar da ist, aber nicht arbeitet. Hier sind die zehn häufigsten, jeweils mit einer besseren Lösung.
1. „Herzlich willkommen“ als Überschrift
Die wichtigste Zeile der ganzen Seite sagt nichts über Ihren Betrieb. Besser: eine Überschrift, die in einem Satz sagt, was Sie machen, für wen und wo.
2. Die Seite redet über Sie statt über den Kunden
„Wir sind ein traditionsreicher Familienbetrieb seit …“ interessiert den Besucher erst, wenn er weiß, dass Sie sein Problem lösen. Besser: zuerst das Problem und die Lösung, dann die Geschichte.
3. Alles auf einmal
Zehn Leistungen gleichberechtigt auf einer Seite, und keine wird richtig erklärt. Besser: eine klare Hauptbotschaft auf der Startseite und für jede wichtige Leistung eine eigene Seite.
4. Stockfotos
Lächelnde Models mit Helm, die jeder schon zehnmal gesehen hat. Besser: echte Fotos von Ihrem Team, Ihren Fahrzeugen und Ihrer Arbeit. Die müssen nicht perfekt sein, nur echt.
5. Kontakt versteckt
Die Telefonnummer steht nur im Impressum, das Formular ganz unten auf einer Unterseite. Besser: Anruf und Anfrage auf jeder Seite sichtbar, auf dem Handy mit einem Tipp erreichbar.
6. Veraltete Inhalte
„Aktuelles“ von vor Jahren, alte Mitarbeiter auf den Teamfotos, Leistungen, die es nicht mehr gibt. Das lässt den ganzen Betrieb älter wirken. Besser: nur zeigen, was Sie auch pflegen können, oder die Pflege abgeben.
7. Auf dem Handy kaum zu bedienen
Winzige Schrift, verrutschte Bilder, Buttons, die man mit dem Daumen nicht trifft. Besser: die Seite zuerst fürs Handy planen. Mehr dazu im Artikel Warum schlechte Mobile-Websites Kunden verlieren.
8. Kein Beweis
„Höchste Qualität“ und „zufriedene Kunden“, aber nirgends ein echtes Projekt oder eine echte Bewertung. Besser: Referenzen mit Fotos, Kundenstimmen mit Namen, Google-Bewertungen gut sichtbar.
9. Rechtliches lückenhaft
Impressum unvollständig, Datenschutzerklärung passt nicht zu den eingebundenen Diensten. Das wirkt unprofessionell und kann Ärger machen. Besser: Rechtstexte aktuell halten und bei neuen Diensten wie Formularen oder Terminbuchung prüfen lassen.
10. Niemand kümmert sich
Die Seite wurde einmal gebaut und dann vergessen. Keine Updates, keine Änderungen, irgendwann Sicherheitslücken. Besser: einen festen Ansprechpartner, der die Seite aktuell und sicher hält.
Jeder dieser Fehler kostet ein paar Anfragen. Zusammen kosten sie die meisten.
Wie viele davon hat Ihre Seite?
Gehen Sie die Liste einmal ehrlich durch. Finden Sie drei oder mehr Punkte, lohnt sich ein genauer Blick, oft auch ein Website-Relaunch. Welche Stellen am meisten Anfragen kosten, zeigt der Artikel Warum Ihre Website keine Anfragen bringt.
Sie wollen es genau wissen? Im kostenlosen Website-Check gehe ich Ihre Seite mit Ihnen durch und zeige Ihnen, was sich am meisten lohnt.